Interview: Studierte Kulturwissenschaftlerin,
ausgebildete Journalistin, gelernter Coach

Selbständig in Berlin – Jahrgang 1979

Miriam Janke im Interview

Ihr Lieblingsort?

Lateinamerika, dort war ich 3 Jahre. Mit 16 zum Schüleraustausch in einem jamaikanischen Dorf, zwischen 20 und 30 als Studentin & Journalistin in Mexiko und Brasilien. Und als Tango-Tänzerin lockt mich natürlich Argentinien!

Sie sind selbständig – jemals irgendwo fest gewesen?

Reingeschnuppert habe ich immer wieder – ich habe Station gemacht beim ZDF in Rio de Janeiro, bei der taz, Das Magazin, Radio Multikulti vom rbb und bei ALEX in Berlin. Das war spannend und lehrreich.
Spannender finde ich es aber, mit verschiedenen Kunden von Stiftungen, Unternehmen, Ministerien und Organisationen zu arbeiten: Immer wieder neue Erfahrungen, Themen und Herausforderungen.

Was hat Sie in letzter Zeit beruflich begeistert?

Das mice lab – 3 Tage wild und weit denken, wie die Veranstaltungskultur der Zukunft aussehen kann.
Und mein Lehrauftrag zu Moderation an der Universität ITESO in Guadalajara, Mexiko. Mexikanische Moderatoren sind oft Statisten bei Veranstaltungen: Stoppuhren auf 2 Beinen, die die Zeit ansagen. Da kann man mehr daraus machen – was und wie, das haben wir zusammen ausprobiert.

Wer hat Sie geprägt?

Meine Mutter, meine Deutschlehrer, das Leben in anderen Ländern. Und seit bald 8 Jahren übernimmt den Job mein Sohn.

Ihre Sprachen?

Ich arbeite auf Deutsch, Englisch und Spanisch.

Meriten?

Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Süddeutschen Zeitung.
Und dass meine Auftraggeber mir vertrauen, wenn ich Althergebrachtes in Frage stelle, damit es allen gut geht und gut wird – z. B. statt eines klassischen Podiums ein lebhafter Schlagabtausch mit Thesen und Abstimmungskarten.

Pannen?

Oh Gott, meine peinlichste Panne als junge Moderatorin: Das Headset-Mikrofon in der Pause anlassen. Natürlich bin ich auf die Toilette und habe mich mit Leuten unterhalten – während alles in den Saal übertragen wurde…

Motto für Veranstaltungen?

Man muss erst den Menschen sehen und dann die Sache.

Motto fürs Leben?

Mittendrin statt nur dabei: Augen auf und leben, Augen zu und tanzen.

Was treibt Sie an?

Veranstaltungen als Ort der Begegnung und Horizonterweiterung; Moderatoren als Menschen, die das in einer Gesellschaft möglich machen. Seit 2009 ist das mein Job und meine Leidenschaft, seit 9 Jahren sammle ich Expertise dazu und gebe sie weiter.

Schwächen auf der Bühne?

Krumme Schultern, wenn ich stehe – Bewegung ist wohl eher meins. Ich arbeite dran.

Abneigungen und Vorlieben?

Oh ja! Bei klassischen Grußworten gruselt es mich, da muss man schon ein begnadeter Redner sein, damit es rockt.
Ich liebe Dinge und Formate, die Lebendigkeit ermöglichen: Gespräche, Publikumsreporter, spontane Fragen und eingehen auf das, was im Moment geschieht wie ein Zuruf aus dem Publikum.

Die Platte fürs Leben?

Gotan Project: „La revancha del tango“

Wer ich bin

Ich bin gelernte Journalistin, passionierte Moderatorin, langjährige Trainerin und ausgebildeter Coach. Und studierte Kulturwissenschaftlerin mit Farb-Tick. Lateinamerika-Fan und Berlin-Verliebte. Radfahrerin und Tango-Tänzerin. Alles andere müssen Sie live herausfinden.

Was ich tue

Ich konzipiere und moderiere Veranstaltungen. Darüber schreibe ich, dazu rede und berate ich. Außerdem trainiere und coache ich Menschen, die selbst moderieren. Was ich eigentlich tue: Ich bin Wegbegleiterin und Botschafterin für Lebendigkeit und Begegnung.

Was uns verbindet

Sie wollen lebendige Veranstaltungen, bei denen Menschen sich wahrhaft
begegnen und ihren Horizont erweitern können? Sie suchen eine Moderatorin für so eine Veranstaltung? Sie möchten authentisch, professionell und sprach-
gewandt moderieren? Dann sollten wir uns kennen lernen.