Miriam Janke im Interview

Selbständig in Berlin, Jahrgang 1979

Wie bitte wird man Moderatorin, Veranstaltungsdesignerin und Moderationscoach?

Indem man bereits Existierendes neu denkt und kombiniert: Ich bin studierte Kulturwissenschaftlerin, ausgebildete Journalistin und gelernter Coach. Das sind vorhandene Berufe und Ausbildungen, transformiert für die neue Zeit. An den Schnittstellen entsteht Spannendes: Blau und Rot ergeben Lila. Ich bin Farbenfan und dafür, die Palette zu erweitern.

Was ist das Gemeinsame an diesen verschiedenen Tätigkeiten?

Kreativität, etwas erschaffen. Alle Intelligenzen ansprechen: Kopf, Herz, Seele, Bauch. Sprache als Medium zwischen allem und allen. Außerdem bin ich eine Menschenarbeiterin: Der Mensch steht im Mittelpunkt.

À propos Kreativität: Sie glauben an die 3 K…

Kreativität, Kunst und Kultur sind für mich Quellen von Schönheit und Lebenskraft. Was wären wir ohne Bücher oder Tanz, Design oder Stil? Das vierte K steht übrigens für Konfetti, eines der einfachsten Mittel für gute Laune.

Warum Veranstaltungen?

Veranstaltungen sind ein Ort, an dem soziale Transformation geschieht. Dort können wir das Kommende erleben und greifbar machen. Das ist viel mehr als ein „Event“ mit Tam-Tam oder Häppchen. Auf guten Veranstaltungen geschehen Verbundenheit, Horizonterweiterung, positive Irritation und dieses kribbelnde Gefühl von Freude und Schaffensdrang, das mit „Motivation“ sehr unzureichend benannt ist. Wenn man nach Hause oder ins Büro stürmen und die (eigene) Welt neu erschaffen möchte. Und schlicht deshalb, weil mir live und mit Menschen arbeiten Spaß macht.

Was treibt Sie beruflich gerade um?

Was wir als Moderatoren brauchen, um etwas zu bewirken. Was wir aus verschiedenen Disziplinen – wie Coaching, Tanz, Theater – nehmen und wie wir es für ein gutes Veranstaltungsdesign transformieren können. Und wie Menschen aus verschiedenen Berufen („multiprofessionelle, interdisziplinäre Teams“) gemeinsam bessere Lösungen und Ideen erschaffen – Stichwort Co-Kreation und New Work.

Interessante Stationen und Erfahrungen?

Lehrauftrag für Moderation in Mexiko, Lernkolumne beim Radio, Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Süddeutschen Zeitung, Grimme-Jury.

Lieblingsort?

Alles mit Süden im Familiennamen. Italien zum Beispiel, mamma mia. In Lateinamerika habe ich mehr als 3 Jahre verbracht: Jamaika per Schüleraustausch, Mexiko & Brasilien als Studentin und Reporterin, Argentinien zum Tangotanzen. Und viel Herzlichkeit, Lebensfreude, Spontanität mitgebracht. Mein Lieblingsort ist dort, wo ich das mit Anderen leben kann – dort ist immer Süden.

Ihre Sprachen?

Ich arbeite auf Deutsch, Englisch und Spanisch.

Liebstes Lied zur Zeit?

Von Astor Piazzolla und in der Elektro-Version von Gotan Project: Vuelvo al sur.

Wer ich bin

Veranstaltungen sind meine berufliche Welt: Als Moderatorin, Veranstaltungsdesignerin und Moderationscoach. Ich bin studierte Kulturwissenschaftlerin, gelernte Journalistin und ausgebildeter Coach. Lateinamerika-Fan und Berlin-Verliebte. Radfahrerin und Tango-Tänzerin. Und wie Sie sehen: Farben-Fan…

Was ich tue

Ich konzipiere und moderiere Veranstaltungen. Darüber schreibe ich, dazu rede und berate ich. Außerdem trainiere und coache ich Menschen, die selbst moderieren. Kurz, ich arbeite kreativ und mit Menschen. Mein Ziel: Den Kongress zum Tanzen bringen. Meine Vision: Begegnung und Transformation schaffen.

Was uns verbindet

Sie wollen lebendige, abwechslungsreiche Veranstaltungen, die mehr bieten als Reihenbestuhlung und Grußworte? Sie suchen dafür eine Moderatorin, der Formate und Menschen liegen? Sie möchten authentisch, professionell und sprachgewandt moderieren? Dann sollten wir uns kennen lernen.